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Montag, 27. Mai 2013

Mein Selbstbewusstsein

Hallo ihr Lieben,
heute geht es mal nicht um Make-up & Co. Ich habe mir gedacht, dass ich heute mal über etwas schreibe, dass etwas ernster und tiefgründiger ist.

Ich geben zu, dass ich immer noch nicht so selbstbewusst bin, wie man es eigentlich sein sollte - aber ich bin auf dem Weg dahin. Früher war ich sehr, fast schon extrem schüchtern, ich habe eigentlich nur mit Menschen die ich schon gut kannte, geredet und habe Kontakt mit vielen fremden Menschen gemieden. Ich war eine graue Maus in der große Menschenmenge und das besonders, weil ich mir viele Gedanken darum gemacht habe was die anderen Menschen von mir denken. Das mache ich heute auch noch, aber längst nicht mehr so viel wie damals. Ich habe viele neue Leute kennengelernt, durch eine Schulaustausch und durch Freunde die ich schon hatte. Mein Bekanntenkreis wurde größer und größer und mit ihm auch mein Freundeskreis. Einige von den Menschen die ich vor einer Zeit getroffen habe, habe ich erst später wirklich kennengelernt und heute zählen sie zu sehr guten Freunden und einer von ihnen ist sogar seit einigen Monaten mein fester Freund. Mir hat es unglaublich geholfen neue Leute kennen zu lernen. Ich habe gemerkt, dass es überflüssig ist sich so viele Gedanken darum zu machen was andere Leute von mir denken. Denn wenn man sie dann kennen lernt sind die Gedanken plötzlich weg und man fragt sich im Nachhinein warum man darüber überhaupt je nachgedacht hat. Man muss offen sein für neue Menschen und neue Erfahrungen. Doch um offen zu sein, muss man mit sich selbst im Reinen sein. Man muss mit sich soweit zufrieden sein, dass man sich nicht unwohl fühlt wenn man in der Öffentlichkeit ist. Auch wenn man nicht ganz zufrieden ist - dagegen kann man etwas tun. Zum Beispiel Sport - auch das macht Selbstbewusst. Denn nach hartem Training ein Ergebnis zu sehen, oder zu merken wie man sich immer mehr in seiner Leistung steigert macht stolz und selbstbewusst. Wenn man dann den Punkt erreicht hat, in dem man mit sich selbst zufrieden ist, dann strahlen man das auch nach Außen aus. Man wirkt positiver, strahlt mehr und ist offener.
Natürlich kann ich nur für mich und aus eigener Erfahrung sprechen, aber ich glaube, dass Freunde, die hinter uns stehen, und Erfolge, die wir selbst erarbeitet haben, uns selbstbewusst machen.

Leider gibt es aber auch immer ein paar Menschen die etwas gegen dich haben. Aber ganz ehrlich? Wen interessiert das? Sollen die doch reden, denken und sich aufregen. Jeder Mensch verurteilt jeden Menschen den er je trifft - positiv oder negativ. So sind wir Menschen halt. Wenn diese Personen Theater machen und Aktionen starten um dich nieder zu machen oder um dafür zu sorgen, dass es dir schlecht geht, dann denk immer daran, dass du Menschen hinter dir hast, die dich so mögen wie du bist. Man kann es nicht immer allen recht machen. Das musste ich auch erst einmal lernen und es fällt mir heute auch immer noch nicht so leicht wie ich es gerne hätte. Doch für diese schwachen Momente hat man dann ja seine Freunde, die zuhören und aufpassen, dass das alles nicht zu viel für dich wird. Versuche diese Menschen zu ignorieren oder sehe sie einfach als lächerlich an. Meine Freunde helfen mir dabei, machen sich mit mir zusammen ernste Gedanken, aber sie machen sich auch mit mir zusammen über doofe Aktionen lustig und das tut unglaublich gut.

Wichtig ist auch über Probleme zu reden. Alles für sich zu behalten und in sich hinein zu fressen ist nicht gut für deinen Körper und deine Seele - es ist Stress für beide. Freunde sind dazu da zu zu hören, zu helfen soweit sie es können und zu unterstützen. Mit Freunden geht man schließlich auch durch dunkle Zeiten und nicht nur durch die glitzernden und schönen Zeiten. Menschen die dich in diesen Zeiten verlassen und die es dann nicht interessiert wie es dir geht, sind keine Freunde. Das sind Menschen die nur mit dir umgehen können wenn alles gut ist und die keine Lust auf eine wirkliche Freundschaft mit dir haben. So hart das klingt, aber auf diese Menschen solltest du sofort verzichten, denn solche Menschen sind als Bekannte vielleicht gut, aber als Freunde für dich miserabel. Sie würde dich nur noch mehr mit ihrem Verhalten runterziehen wenn du eh schon am Boden bist.

Ich glaube, es ist bis jetzt schon ziemlich deutlich geworden, dass meiner Meinung nach Freunde extrem wichtig sind und man auf sie nicht verzichten kann. Ich bin unglaublich froh so tolle Freunde zu haben wie ich sie habe und ich würde sie gegen nichts in dieser Welt eintauschen.
Auch wenn ich noch nicht so selbstbewusst bin, wie ich es sein könnte, bin ich stolz auf mich und froh, dass ich es von der grauen Maus zu dem Mädchen geschafft habe das ich heute bin. Ich werde mich weiterentwickeln und hoffentlich noch zu dem Punkt kommen in dem ich komplett zufrieden mit mir selbst bin. Ein wirkliches Lebensmotto habe ich noch nicht, aber es gibt einige Sprüche die ich noch mit euch teilen möchte bevor ich diesen Post beende, da ich finde dass sie viel aussagen.
Ich hoffe, dass euch diese Art von Post gefallen hat. Liebe Grüße :-)

Ein Lachen ist die beste Art seinem Gegner die Zähne zu zeigen. 
Frage dich nicht 'Was wäre wenn?' sondern 'Warum nicht?'
Zähle nicht die Tage. Mach, dass die Tage zählen. 


1 Kommentar:

  1. Ich finde den Text hier sehr schön beschrieben!

    Mein Selbstbewusstsein war auch mal zu einer Zeit auf einem seeehr geringen Level. Dann kam ein Kurzaustausch in Amerika und Schwupps - da stieg es.
    Ich möchte jetzt ein ganzes Jahr in den USA starten. Als Au Pair. Ich schätze, dass ich dadurch auch einiges an Selbstbewusstsein dazu gewinnen kann...

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